Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus

Wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe, indem wir versuchen, die vor Ort handelnden Personen zu ermutigen und zu vernetzen. Wir verstehen uns dabei als »Scharnier« zwischen Betroffenen und Engagierten, sowie zu weiteren Fachstellen, beispielsweise der Opfer- oder Elternberatung. Außerdem analysieren und dokumentieren wir rechtsextreme Vorkommnisse und Strukturen.

Mit Vorträgen und Diskussionen, bei Fortbildungen und mit unseren Veröffentlichungen sensibilisieren wir für Entwicklungen, die das demokratische Miteinander gefährden – nicht zuletzt auch in der so genannten Mitte der Gesellschaft.

Falls Sie in Ihrer Kommune, in der Schule, in Vereinen oder, einfach gesagt, in Ihrem Umfeld, rechtsextreme Tendenzen oder Aktivitäten feststellen, sprechen Sie uns bitte an.

Meldungen

Lesetipp: Umtriebige Szene im Weserbergland

In der Nacht vom 27. auf den 28 August 2015 warfen drei Personen im niedersächsischen Salzhemmendorf einen Molotowcocktail in ein auch von Geflüchteten bewohntes Haus. Die drei Täter*innen,die schon am Tag nach dem Brandanschlag gefasst wurden und seitdem in Untersuchungshaft sitzen, haben Verbindung in die Neonazi Szene im Weserbergland. Darüber berichtete Andrea Röpke im „blick nach rechts“.

Ebenfalls im „blick nach rechts“ hat Julian Feldmann einen lesenswerten Artikel zu den Aktivitäten der extremen Rechten im Weserbergland veröffentlicht.

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“Dagegen! Und dann…?!” – 6. Workshoptagung

WutbürgerInnen von rechts? “Patrioten”, “Reichsbürger” und “besorgte Eltern” als Herausforderung für die Zivilgesellschaft

26. September 2015, Zentrum Altenberg in Oberhausen

Die neuen Bewegungen am rechten Rand werfen zahlreiche Fragen auf. Wie können diese Initiativen eingeordnet werden? Handelt es sich bei den “WutbürgerInnen von rechts” lediglich um eine kurzfristige Erscheinung? Oder sind diese Bewegungen Ausdruck eines Rechtsrucks, der sich vor allem in der “Mitte der Gesellschaft” vollzogen hat? Und nicht zuletzt: Wie sollen und wie können zivilgesellschaftliche Bündnisse und Initiativen auf diese Entwicklungen reagieren? Sind die Strategien, die sich bei den Protesten gegen Neonazi-Aufmärsche bewährt haben auch für diese Anlässe geeignet? Welche Möglichkeiten gibt es darüber hinaus, der scheinbaren “Normalisierung” extrem rechter Diskurse, eigene demokratische und rassismuskritische Haltungen entgegenzusetzen?

Mit der Workshoptagung möchte die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in NRW dazu beitragen, Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden. Dabei stehen, wie schon in den vergangenen Jahren, der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung zwischen und mit den Teilnehmenden im Mittelpunkt. In vertiefenden Workshops wollen wir uns zudem intensiver mit einzelnen Strömungen und Aspekten der Bewegungen am rechten Rand befassen, um gemeinsam Ideen für Gegenstrategien zu sammeln.

Weitere Informationen zu Inhalten und zur Anmeldung finden Sie im Flayer:

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RechtsRock Konzert in Bad Driburg

Am Samstag den 23. Mai sollte in Bad Driburg ein Konzert der Bremer Hooligan Band „Kategorie C“ stattfinden. Die Festhalle in dem kleinen Dorf Neuenheerse war unter dem Vorwand, dort einen Geburtstag feiern zu wollen, angemietet worden. Der Bürgermeister von Bad Driburg untersagte das Konzert, daraufhin wurde die Veranstaltung von der Polizei beendet.

Bericht auf NRW rechtsaußen

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Träger der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Detmold ist Arbeit und Leben DGB/VHS im Kreis Herford.

Seit 2008 wird die Mobile Beratung aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums gefördert, zurzeit im Rahmen des Projekts "Demokratie leben!". Seit Mitte 2013 besteht eine zusätzliche Förderung durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.