Meldungen

PRESSEMITTEILUNG Mobile Beratung NRW

Flüchtlingsfeindliche Straftaten erneut auf Rekordhoch 2016 in NRW jeden Tag zwei Vorfälle mit rechtem Hintergrund Mobile Beratung sieht Zusammenhang mit rassistischer Stimmungsmache.

Düsseldorf, 13.3.2017

Die von der Bundesregierung Ende Februar genannten Zahlen zu Übergriffen gegen Geflüchtete und deren Unterstützer_innen sind alarmierend. Die von der Mobilen Beratung in NRW im Rahmen eines eigenen Monitorings erhobenen Vorfälle gehen noch darüber hinaus. Es gilt nun, diese Angriffe wahrzunehmen und das Thema „Flucht und Asyl“ nicht im Wahlkampf zu instrumentalisieren, so Heiko Klare von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in NRW.

 

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Broschüre: Hingeschaut!

Die extreme Rechte und zivilgesllschaftliche Aktivitäten gegen Rechts in Ostwestfalen-Lippe

Die neu erschienenen Broschüre „Hingeschaut! - Die extreme Rechte und zivilgesellschaftliche Aktivitäten gegen Rechts in Ostwestfalen-Lippe“ widmet sich den Entwicklungen der extrem Rechten in den letzten Jahre in OWL und stellt darüber hinaus zivilgesellschaftliche Aktivitäten gegen Rechts vor.

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PRESSEMITTEILUNG / Mobile Beratung NRW: „Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus wertschätzen“

Die rechtsextreme Partei NPD wird nicht verboten. Der Antrag der Bundesländer auf ein Parteiverbot der NPD wurde abgelehnt. Ein erster Anlauf für ein solches Verbot war bereits im Jahr 2003 gescheitert, dieses Mal aber aus anderen Gründen. In der Begründung des Bundesverfassungsgerichts heute Morgen wurde der NPD zwar eine verfassungsfeindliche Haltung attestiert. So heißt es: „Das politische Konzept der NPD ist auf die Beseitigung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung gerichtet.“ Des Weiteren wird der NPD eine „Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus“ zugeschrieben. Ein Parteiverbot wurde aber mit der Begründung, dass die NPD momentan nicht in der politischen Lage sei ihre verfassungswidrigen Ziele umzusetzen, abgelehnt.

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'Gegen Gewalt und Hetze - Geflüchtete schützen, Handlungsstrategien entwickeln'- OWL-weites Austausch- und Vernetzungstreffen für Menschen, die Geflüchtete unterstützen

Samstag, 19. November 2016 von 10:00 Uhr - 15:00 Uhr, Bürger*innenwache, Rolandstr. 16, 33615 Bielefeld

Nahezu täglich werden Geflüchtete in Deutschland Opfer von rassistischen
Beleidigungen und Demütigungen, von tätlichen Übergriffen und lebensbedrohlicher
Gewalt. Nur dem Zufall ist es zu verdanken, dass es bei den zahlreichen
Brandanschlägen, die in den vergangenen Monaten auch in OWL auf Unterkünfte für
Geflüchtete stattgefunden haben, bislang keine Todesopfer gab.

Es ist höchste Zeit, etwas gegen rassistische Hetze und Gewalt zu tun.
Alle Menschen, die diese Einschätzung teilen, sich in OWL in Initiativen für Geflüchtete
engagieren oder individuelle Unterstützungshilfen leisten, sind daher herzlich
eingeladen, an dem Austausch- und Vernetzungstreffen „Gegen Gewalt und Hetze -
Geflüchtete schützen, Handlungsstrategien entwickeln“ teilzunehmen.

Die Veranstaltung dient zum gegenseitigen Kennenlernen, zum Erfahrungsaustausch
und zur Diskussion der Frage wie die Sicherheit von Geflüchteten verbessert werden
kann.

 

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Podiumsveranstaltung: Einzeltäter*innen, Mitläufer*innen, besorgte Bürger*innen? Zur Nichtthematisierung rassistischer Gewalt.

Mittwoch | 28.09.2016 | 18:00 Uhr
Begegnugsstätte E-Werk | Raum Petershagen
Hermannstraße 21 | 32423 Minden

 

Fast täglich geschehen rassistische Gewalttaten in Deutschland. Für die Täter_innen bleiben sie meist folgenlos. Die strafrechtliche Aufklärungsquote ist gering. Nicht nur in den polizeilichen Ermittlungen auch in Gerichtsverfahren werden rassistische Motive oft ausgeblendet oder verharmlost und die Tat somit entpolitisiert. Alkoholkonsum, private Probleme oder „nachvollziehbare Besorgnis“ dienen oft als Erklärung für rassistische Übergriffe. Die Perspektive der Opfer und die Auswirkungen auf die Betroffenen solcher Gewalttaten werden oft nicht berücksichtigt.

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5. "Schule ohne Rassismus" Schüler*innen-Wochenende in OWL

Es ist endlich wieder so weit! Am 24. und 25. Juni 2016 findet das 5. Schüler*innen-Wochenende statt.

Zu diesem Wochenende sind alle Schüler*innen des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aus OWL eingeladen.


Das Ziel des Wochenendes ist es, uns untereinander Austausch und in verschiedenen Workshops mit den Themen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung auseinander zu setzen und Anregungen für die SOR-Arbeit an der eigenen Schule zu sammeln.


Mehr Informationen und das Programm findet ihr im Flyer:

Ihr könnt Euch bis zum 20.05.2016 anmelden unter "schuleohnerassismusowl@gmail.com"

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Träger der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Detmold ist Arbeit und Leben DGB/VHS im Kreis Herford.

Seit 2008 wird die Mobile Beratung aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums gefördert, zurzeit im Rahmen des Projekts "Demokratie leben!". Seit Mitte 2013 besteht eine zusätzliche Förderung durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.