Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus

Wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe, indem wir versuchen, die vor Ort handelnden Personen zu ermutigen und zu vernetzen. Wir verstehen uns dabei als »Scharnier« zwischen Betroffenen und Engagierten, sowie zu weiteren Fachstellen, beispielsweise der Opfer- oder Elternberatung. Außerdem analysieren und dokumentieren wir rechtsextreme Vorkommnisse und Strukturen.

Mit Vorträgen und Diskussionen, bei Fortbildungen und mit unseren Veröffentlichungen sensibilisieren wir für Entwicklungen, die das demokratische Miteinander gefährden – nicht zuletzt auch in der so genannten Mitte der Gesellschaft.

Falls Sie in Ihrer Kommune, in der Schule, in Vereinen oder, einfach gesagt, in Ihrem Umfeld, rechtsextreme Tendenzen oder Aktivitäten feststellen, sprechen Sie uns bitte an.

Meldungen

Vortrag »Völkische Landnahme und rechtsextreme Gewalt« – Resümee und Wiederholungsveranstaltung

Der Vortrag von Andrea Röpke und Jan Raabe am 9. Juli war aus Sicht der Veranstalter*innen ein Erfolg: Ungefähr 150 Menschen konnten den Ausführungen der Expert*innen in der Papiermühle in Berlebeck zuhören. Leider blieb jedoch vielen weiteren Angereisten der Zutritt aufgrund der Raumgröße verwehrt. Wegen dem hohen Andrang waren Sitz- und Stehplätze bis in den Flur schnell besetzt und einige fanden keinen Platz mehr. Nun soll es eine Wiederholung der Veranstaltung geben.

Die Mobile Beratung, Argumente und Kultur und die Referent*innen freuen sich über den großen Zuspruch für dieses aktuelle und wichtige, auch regionale Thema. Wir haben nicht mit so vielen Besucher*innen gerechnet und der Raum in der Berlebecker Papiermühle erwies sich schlicht als viel zu klein. Die Mobile Beratung entschuldigt sich bei allen, die an diesem Abend keinen Platz mehr gefunden haben und dem Vortrag deswegen fern bleiben mussten und bedankt sich für das Verständnis.
Noch vor Beginn des Vortrags stand für die Referent*innen und die Veranstalter*innen sofort fest: Es muss eine Wiederholungsveranstaltung geben. Schließlich sollen alle Interessierten die Möglichkeit bekommen, sich im Rahmen dieses Vortrags zu informieren, auszutauschen und zu vernetzen.
Die Mobile Beratung befindet sich mit den Referent*innen bereits in der Planung dieses Termins, der in den nächsten Wochen feststehen soll. Im Gespräch ist auch, diesmal einen anderen, größeren Raum anzusteuern.

Der Termin für die Wiederholungsveranstaltung ist, sobald er feststeht, auf dieser Seite und in der  lokalen Presse zu finden.

Der Bericht der Lippischen Landeszeitung zur Veranstaltung ist hier zu lesen (Zugang nur mit LZ-Plus Abo):
https://www.lz.de/lippe/kreis_lippe/22505005_Journalistin-warnt-Die-Rechtsextremen-haben-dazugelernt.html

oder auf hiergeblieben.de
http://hiergeblieben.de/pages/textanzeige.php?limit=10&order=datum&richtung=DESC&z=1&id=54801

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Aktionswochen gegen Rassismus

Rechtsextremismus und Rassismus begegnen allen Menschen im täglichen Leben, an unterschiedlichen Orten und in verschiedener Weise: Versteckt oder offen, auf der Straße, in Bildungseinrichtungen, auf der Arbeit, in der Politik oder beim Sport und in der Freizeit.
Um das Bewusstsein für Diskriminierungen zu schärfen und sich erfolgreich dafür einzusetzen, dass sich das eigene und auch das Denken und Handeln anderer verändert, braucht es die Zusammenarbeit aller Menschen im Kreis mit ihren unterschiedlichen Blickwinkeln und Erfahrungen.

Mit den Aktionswochen gegen Rassismus bündeln die Kolleg_innen der Fachstelle NRWeltoffen im Kreis Herford eine große Bandbreite von Veranstaltungen, Workshops, Vorträgen und Konzerten im Kreis Herford. Dabei sollen die vielen Facetten von Rassismus zur Sprache kommen und in unterschiedlichen Formaten Strategien der Auseinandersetzung aufgezeigt werden.

Das gesamte Programm findet sich im Kalender der Kolleg_innen der Fachstelle.

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Jahresrückblick 2017 NRW

Zwischen „bürgerlicher Widerstandsbewegung“ und militantem Neonazismus

Jahresrückblick 2017: Die AfD zieht in Nordrhein-Westfalen in den Landtag ein und legt zur Bundestagswahl noch einmal zu. Rechtsextreme Strukturen agieren als „Die Rechte“ vor allem in Köln und Aachen mit Propaganda und Gewalt. Der „Kampf der Nibelungen“ ist eine Highlight-Event für die Rechtsaußen-Szene.

Belltower.News befragte Ende 2017 zivilgesellschaftliche Initiativen und Akteur_innen über die Situation in ihrem Bundesland. Den Jahresrückblick für Nordrhein-Westfalen schrieb Michael Sturm von mobim für die Mobile Beratung NRW.

Hier geht es zum Artikel bei Belltower.News

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Träger der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Detmold ist Arbeit und Leben DGB/VHS im Kreis Herford.

Seit 2008 wird die Mobile Beratung aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums gefördert, zurzeit im Rahmen des Projekts "Demokratie leben!". Seit Mitte 2013 besteht eine zusätzliche Förderung durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.